ststs

Kippmomente, vom 23. April bis 27. Juni 2023

Installation mit Schwerlastregalen vor blaugerasterten Galeriewänden.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Schwerlastregal - Installation, in der die Regale drohen zu kippen. Die Wände sind mit hellblauem Klebeband gerastert.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Die Galeriewände sind mit zwei versetzten Rastern aus blauem Klebeband versehen.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Im Vordergrund 14 kleinformatige Werke von ststs aus blau-weißem Klebeband, im Hintergrund das Werk "hausgemachte Platten LIV 03/23", 165 x 110 x 1,3 cm, Foto, Aludibond, Klebeband
ststs Rahmen XXIII aus dem Jahr 2023
FB-Leiter Daniel Blank während seiner Begrüßung, umgeben von der Installation bzw. der Raumzeichnung von stst
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
während der Ausstellungseröffnung: FB-Leiter Daniel Blank und Galerieleiterin Holle Nann im Gespräch mit einem Besucher
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
vor der Raumzeichnung von ststs: v. l. n. r. Steffen Schlichter, Stef Stagel,  gemeinsam ststs, Galerieleiterin Holle Nann und FB-Leiter, Daniel Blank
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten

ststs sind Stef Stagel und Steffen Schlichter. Für die Städtische Galerie Ostfildern entwickeln sie ein installatives Raumkonzept, für das Klebebänder und Schwerlastregale aus dem Baumarkt zum Einsatz kommen und verwandeln so die Galerieräume in ein die Besucherinnen und Besucher umfangendes Kunstwerk.

Alle Wände des großen Ausstellungsraums werden mit einer Wandzeichnung aus Klebeband versehen. Dabei beziehen sie sich auf die markante Architektur des Stadthauses von Jürgen Mayer H. Die dem Bau zugrundeliegenden Maße und Winkelungen werden aufgegriffen und bilden die Basis des konzeptionellen und zeitgleich spielerischen Eingriffs. Dieser wird ergänzt durch eine große skulpturale Schwerlastregalarbeit, durch Rahmenarbeiten im Kabinett des Eingangsbereichs im EG sowie durch eine Fotoarbeit, die nochmals die Architektur des Stadthauses im Scharnhauser Park aufgreift.
 
So werden in der Ausstellung „Kippmomente“ verschiedene Arbeits- und Herangehensweisen von ststs in direkter Verknüpfung und Überlagerung gezeigt und es entsteht ein Dialog von Vorgefundenem und Ergänztem.