Von der Power-Vitaminbombe über die verbotene Frucht des Paradieses und den Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit bis zum schwäbischen Streuobstwiesen-Paradies zwischen einzelnen Stadtteilen Ostfilderns reicht das Spektrum der Assoziationen zum Thema „Früchte“. Stets sind alle Sinne angesprochen. Das gilt auch für die Gattung der Stillleben, bei denen man Früchte förmlich riechen kann und lustvoll zubeißen möchte. Künstlerinnen und Künstler präsentieren Früchte als Zeichen für Leben und Vitalität, aber auch für Vergänglichkeit und schwelgen in der Vielfalt der Farben und Formen.
Der Unternehmer, Wissenschaftler und Stifter Prof. Dr. Rainer Wild interessierte sich schon während seines Studiums für die Inhaltsstoffe und die pharmakologische Wirkung von Früchten und widmete diesen Themen seine Diplom- und Promotionsarbeiten. Dieses Interesse an Früchten spiegelt sich auch in seiner eindrucksvollen Kunstsammlung wider, die er seit über 40 Jahren konsequent thematisch ausrichtet: „Am Anfang war der Apfel“ ist dann folgerichtig der Titel seiner Kunststiftung.
Die Städtische Galerie freute sich, die einzigartige Sammlung Dr. Rainer Wild in ihren Räumen präsentieren zu dürfen.