Günther Holder, Matthias Lutzeyer, Rainer Splitt

"nicht eintönig", vom 30. Januar bis 22. März 2022

Günther Holder, Wandarbeiten.  Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer Reihe von halbrunden Wandobjekten auf einer weißen Wand. Das Objekt im Vordergrund ist ein leuchtend rotes, glänzendes Halbrund.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Wandarbeiten von Günther Holder. Ausstellungsbesucher vor drei farbigen Balken an der Wand.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Ausstellungsbesucher vor den Wandarbeiten Günther Holders.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Ausstellung "nicht eintönig". Leinwände und Farbguss von Rainer Splitt. Im Hintergrund drei Exponante in grellen Farben.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Ausstellungsansicht "nicht eintönig" mit Holder, Lutzeyer und Splitt. Links: Drei schmale Balken in Blau, Grün und Pink. Mitte: Wandarbeiten in Schwarz, Magenta, Blau - und Grüntönen. Rechts: Zwei Leinwände. In der Raummitte ein schwarzer Kubus.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Eine Besucherin fotografiert die Künstler mit der Galerieleiterin vor den Exponanten.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Matthias Lutzeyer bei der Arbeit. Er hält eine Spritze in die Höhe und sitzt neben einem schwarzen Kubus.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Bodenarbeit von Matthias Lutzeyer. Ein schwarzer Kubus mit Rissen und unebener Oberfläche.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
"Pouring on Canvas - Purple, Blue" von Rainer Splitt. Eine Besucherin betrachtet die Leinwände.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Farbguss, 2022 von Rainer Splitt. Die Treppe mündet in einem türkisfarbenen Farbfleck auf dem Boden.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten

Die Ausstellung wird ab Sonntag, 30. Januar 2022, zu besuchen sein. Aufgrund der aktuellen Situation kann eine Eröffnung leider nicht stattfinden. Günther Holder, Matthias Lutzeyer und Rainer Splitt werden jedoch von 11 bis 13 Uhr anwesend sein und stehen für Gespräche gerne zur Verfügung.

 „Sich ein Bild machen“, das heißt so viel wie „sich selbst einen Eindruck verschaffen“, genau hinzusehen. Ein Bild malen ist ein konzeptuelles Vorgehen. Der Farbauftrag, die Anordnung der Farbe auf einem Träger steht für eine visualisierte Idee, eröffnet ein Themenfeld. Unsere Sehgewohnheiten helfen uns bei der Decodierung, ordnen das Gesehene Bekanntem zu.

Eine Bildbetrachtung scheint für viele Menschen in kürzester Zeit mit erfolgreicher Identifizierung des Sujets abgeschlossen. Diese Tendenz wird verstärkt durch Social Media, die zum massenhaften, oberflächlichen Konsum verleiten. Gegenstandslose Bildbereiche bleiben dagegen oft unbeachtet. Farbe pur ermöglicht jenseits des gegenständlich assoziierten Sehens weitergehende Erfahrungen. Das Material bedeutet Inspiration und Widerstand zugleich.

Der dynamische Charakter der Formung, des Werdens und Übergangs offenbart sinnliche Qualitäten, eine immanente Kraft und Ausdruck, die von Günther Holder, Matthias Lutzeyer und Rainer Splitt jeweils mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln ausgelotet und in einen spannenden Dialog untereinander gebracht werden.