Robert Förch

Fenster zur Welt - Ansichten aus Europa, vom 12. Februar bis 4. April 2023

Ausstellungsbesucher betrachten einen gerahmten Linolschnitt. Im Vordergrund das Spiegelbild der Besucher.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Ausstellungsansicht "Fenster zur Welt - Ansichten aus Europa" von Robert Förch. Farbige Linolschnitte hängen wellenartig an der Wand. Ergänzt durch blassgraue Zitate.
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Oberer Galerieraum: Farbige Linolschnitte und Zitate. Motive: Porträts, ein Blick durchs Fenster auf einen Garten und ein Bett mit zerknitterten Laken.
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Gerahmte Linolschnitte - ein Querformat und zwei Hochformate. Zitat: "Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat".
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Zitat: Ich bin der Meinung, daß man Menschenleben retten soll, wo man sie kann. Und keine Institution, die Leben zu retten vermag, darf auf offener See Selektion betreiben. Das hieße ja, Menschenleben willkürlich zum Tode zu verurteilen." Im Hintergrund maritime Linolschnitte.
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Bett mit zerknitterten Laken in den Tönen Weiß, Hellblau, Blau. Rote Damenschuhe stehen davor. Links ein Zitat: Ordnung ist das halbe Leben, - woraus mag die andere Hälfte bestehen?
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Ausstellungsbesucher betrachten die Exponate während der Vernissage "Fenster zur Welt - Ansichten aus Europa" von Robert Förch.
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Julia Lutzeyer spricht anlässlich der Ausstellung "Fenster zur Welt - Ansichten aus Europa" von Robert Förch.
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Robert Förch L250: "Drei Schläfer auf der Piazza", 1990
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Applaudierendes Publikum. In der Mitte der Künstler Robert Förch.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten

Die Werke von Robert Förch (geboren 1931) zeigen Ansichten Europas, von menschlicher Hand geschaffene und geprägte Bauwerke und Kulturlandschaften. Der Mensch hat in ihnen Spuren hinterlassen. Wir als Betrachter sind eingeladen, unsere Erinnerungen an selbst Erlebtes und unsere Phantasie zu aktivieren, die Szenerien und Schauplätze mit Leben zu füllen und unsere eigenen Geschichten zu erzählen.

Der Literat Heinrich Böll und Robert Förch sind einander mehrfach begegnet und in ihm fand der Künstler einen Bewunderer und Fürsprecher. Robert Förch steht wie kaum ein anderer Künstler für die Technik des handgedruckten und farbigen Linolschnitts. Zitate des Pazifisten und Nobelpreisträgers für Literatur Heinrich Böll und die bildgewordenen Ansichten Europas ergänzen einander und treten in einen inspirierenden, erstaunlich aktuellen Dialog.

Wir laden ein zu einer lebendigen Kulturreise durch Europa, getragen von der Vision eines „bewohnbaren Landes“, wie Heinrich Böll 1964 in einer der „Frankfurter Vorlesungen“ formulierte.

In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung.