André Butzer, Thomas Grötz und Philipp Haager

Sonne, Mond und Sterne - mit der Tradition nicht brechen, vom 19. Januar bis 18. März 2025

Im Vordergrund stehen drei weiße Sockel mit braunen, dreidimensionalen Buchstaben mit schwarzer Schrift. Im Hintergrund hängen 4 rechteckige Malereien.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Zwei Besucherinnen vor einem farbigen Werk von Philipp Haager
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Drei Bilder von Thomas Grötz in verschiedenen Grau-Abstufungen
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Im Untergeschoss: Ecke mit den Werken von André Butzer: An den Wänden Malerei und Grafiken, unterschiedliche Formate, im Vordergrund beschriftete Papp-Buchstaben auf hohen Sockeln
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Publikum lauscht der Eröffnungsrede von Hannah Eckstein bei der Eröffnungsveranstaltung, im Hintergrund Werke von Philipp Haager
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
"Haager Deep Field (HDF) #8 Pissarro Nebula", 2015 von Philipp Haager. Es zeigt einen schwarzen Himmel mit unzähligen Sternen.
© Richard Becker, Alle Rechte vorbehalten
Von links nach rechts: Christian Malycha, Philipp Haager, Holle Nann, Hannah Eckstein, Susanne Kaufmann-Valet, Erik Sturm
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten

Der Mensch ist seit jeher fasziniert von unerreichbar fernen Räumen. Der Traum von fernen Galaxien, dem Jenseits oder von Spiritualität gegenüber einer kalten, materialistischen Welt ist Ausdruck einer Sehnsucht nach Unendlichkeit, Erhabenheit und Maß inmitten von Maßlosigkeit. André Butzer, Thomas Grötz und Philipp Haager schaffen in ihrer Malerei derlei Sehnsuchtsorte, die jenseits von den tausendfach reproduzierten Bilderfluten der Gegenwart in ihrer Einfachheit und Wahrhaftigkeit berühren, die Gedanken- und Phantasieräume öffnen.

Die Malerei wird ihnen, wie im Kinderlied, zu einem Leuchtfeuer in der Dunkelheit: „Bleibe hell mein Licht, bleibe hell mein Licht / Denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht“. Ist es nach Kurt Badt doch gerade die Malerei, „als einzige unter den bildenden Künsten“, die die gesamte „Welt zwischen Himmel und Erde“ zeigt. Das Staunen über die menschlichen Möglichkeiten, gefasst in Licht, Farbe und Form, erhebt uns über den betriebsamen Alltag und lässt uns gleichzeitig ganz bei uns sein. 

Die Künstler berufen sich dabei auf unterschiedliche Denker und Traditionen, die sie als eigenständige künstlerische Persönlichkeiten neu interpretieren und damit lebendig halten. Ihre Bilder lenken den Blick in die Weiten des Universums oder holen uns ganz nah ans Menschliche heran. Individuelle Perspektiven, Ausschnitte und Darstellungsformen schaffen Bildräume, die uns eine Landebahn für Erinnerungen, eigene Belange, Hoffnungen und Wünsche eröffnen

https://andrebutzer.com/ 

https://thomasgroetz.tumblr.com/ 

https://www.philipphaager.com/