Fabian Treiber

Zu viel blau wird schnell Nacht, vom 22. Oktober bis 16. Januar 2024

Architektonische Ein- und Ausblicke mit Darstellung von Landschaft in Pastelltönen. Ausstellung "Zu viel Blau wird schnell Nacht" von Fabian Treiber.
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Links eine großformatige Malerei mit einem blauen Fluss. Neben der Glasscheibe hängen rasterartig weitere Landschafts- und Architekurmotive. Ausstellung "Zu viel Blau wird schnell Nacht" von Fabian Treiber.
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An der großen Galeriewand hängen wellenartig und leichtversetzt großformatige Exponate. Sie zeigen Gebäudefragmente in Verbindung mit Meer, Felsen und Hügeln. Ausstellung "Zu viel Blau wird schnell Nacht" von Fabian Treiber.
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Zwei Besucherinnen stehen vor den bunten Malereien von Fabian Treiber.
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Ein Blick durch die Treppenstufen hindurch zeigt eine Flussgabelung unter blauem Nachthimmel und ein Backsteingebäude mit feuerrotem Dach. Malerei von Fabian Treiber.
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Redner Hendrik Bündge, Kurator der Staatsgalerie, vor dem Publikum der Vernissage.
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"I Saw It Coming I Told You", 2023 von Fabian Treiber. Links ein offenes Fenster mit blauem, wehenden Vorhang. Ein blauer Nachthimmel. Darunter eine Flussbiegung vor einem Felshang.
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Gruppenbild während der Vernissage "Zu viel Blau wird schnell Nacht": Galerieleiterin Holle Nann mit dem Künstler Fabian Treiber und dem Kurator der Staatsgalerie Hendrik Bündge.
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Oberbürgermeister Bolay bei seiner Begrüßung.
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Der Stuttgarter Künstler Fabian Treiber präsentiert Malerei, die architektonische Ein- und Ausblicke mit Darstellung von Landschaft verbindet. Einzelne Gegenstände, Spuren menschlicher Anwesenheit werden kombiniert mit Ideen von Landschaftsräumen, Pflanzen, Gräsern, Gewächsen. Mit seiner ganz eigenen Bildsprache erzeugt er eine surreal anmutende, geheimnisvolle und spezifische Atmosphäre. Diese ermöglicht es den Betrachterinnen, eigene Lesarten zu entwickeln und die Bildwelten zu Projektionsräumen für eigene Assoziationen, Interpretationen und Geschichten zu machen.

Gezielt platzierte flächige Bereiche erwecken den Eindruck von Weite und Unendlichkeit. Präzise gesetzte lineare Darstellungen geben dem Auge Halt, gliedern die Flächen und lassen uns mit den Augen gewissermaßen in die Details zoomen. So erscheinen die Bilder gleichzeitig flach und tief, sind flächig und ornamental zugleich. Sein Farbspektrum vermittelt den Eindruck von Leichtigkeit, es bewegt sich im Bereich der Pastellfarben, wirkt leicht und klar.
Fenster, Türen und Treppen markieren die Schwelle zwischen innen und außen und dennoch bleiben die Grenzen fließend und offen für Um- und Neudeutungen. Es gibt keine Festschreibungen. Alles ist im Fluss, ist in Bewegung, verwandelt sich. Fabian Treiber schenkt uns neue Blicke auf das, was wir zu kennen glauben.

Susanne Weiß schreibt unter der Überschrift Luzides Träumen: „Luftig-luzide sein Blick auf eben jene „most common things“, (…) Wunderbar haltlos im fein austarierten Wechselspiel der Gefühle, in dem das Abwesende anwesend und das Anwesende abwesend sein darf.“