Anette C. Halm

Thinking About Video Art, Kunst am Wegesrand - Ostfildern, vom 3. April bis 21. Juni 2022

An den Wänden dominieren 5 großformatige, quadratische Malereien. Auf dem Boden steht ein Kubus aus Bildschirmen. Ausstellung "Thinking About Video Art, Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm
© Jürgen Bubeck, Alle Rechte vorbehalten
Ein Bildschirm zeigt eine Frau mit Hut in einem bunten Kleid auf einem Feldweg. Hintergrund: Eine blaue und eine rote quadratische Malerei. Ausstellung "Thinking About Video Art, Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm
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Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm. Eine verschwommene Sicht auf großformatige Leinwände.
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Ein Bildschirm zeigt eine grüne Wiese mit Bäumen im Hintergrund. Rechts steht eine Person in Blau mit Hut in hohem Gras. Hintergrund: Drei rote Quadrate. Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm.
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Schwarzweiß Fotografie einer Performance auf dem Markt vor dem Stadthaus. Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm.
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Vordergrund: Eine schwarze VR - Brille. Hintergrund: Blick in den Galerieraum. Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm
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Raumansicht der Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm. Bildschirm und Leinwände.
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Ein Kind betrachtet die Performances auf dem Bildschirm. Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm
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Besucher in der Ausstellung "Thinking About Video Art - Kunst am Wegesrand" von Anette C. Halm.
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Thinking About Video Art, Denn vergesst nicht, ihr liebt sie. Das Bild zeigt einen abstrakten Hintergrund mit Farbverläufen. Die dominierenden Farben sind verschiedene Blautöne, die von helleren bis zu tieferen, fast schwarzen Nuancen reichen.
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Es ist eine außergewöhnliche Ausstellung, die am Sonntag, 3. April, 11.15 Uhr eröffnet wurde. Sie präsentiert das Gesamtkonzept von Anette C. Halm als Abschluss eines besonderen Projekts, das bereits im vergangenen Jahr initiiert wurde. Im Juli und August 2021 hat die Künstlerin in Kooperation mit der Städtischen Galerie Kolleginnen und Kollegen eingeladen, besondere und prägende Orte Ostfilderns zu bespielen.

Halms anschließend entstandener malerischer Werkzyklus mit dem Titel „Thinking About Video Art, Kunst am Wegesrand – Ostfildern“ reflektiert die künstlerischen Aktionen, Performances und deren Dokumentationen. Die Ausstellung in der Galerie als Ergebnis der beiden vorangegangenen Prozesse wird bis 21. Juni zu sehen sein.

Zum Auftakt des Projekts von Anette C. Halm ermöglichten vergangenen Sommer neun Performances internationaler Künstlerinnen und Künstler rund um das „Scharnhauser Schlössle“ und im Scharnhauser Park erfrischend andere Blicke auf vertraute Orte. Die Konzepte von Andrea Isa, Sissi-Madelaine Schöllhuber, Nadine Bracht, Jaewon Park, Babette Dieterich, Angela Vanini, Anette C. Halm, Britta M. Ischka, Simon Pfeffel bezogen sich konkret auf ausgewählte, mit Ostfildern verknüpfte Orte, Begebenheiten und Historien.

Während eines Spaziergangs durch den öffentlichen Raum konnten unter anderem eine Körper-Raum-Vermessung, die Suche nach einem verlorenen Ort und ein Amor in Aktion erlebt werden. Jede künstlerische Aufführung war ein einmaliger Moment, jedoch wurden alle performativen Handlungen filmisch erfasst und sind seither bei Spaziergängen durch den öffentlichen Raum jederzeit digital abrufbar. Möglich wird dies mit der „Kunst am Wegesrand“-App, die über die Appstores heruntergeladen werden kann.

Kleine Plaketten verweisen auf das Projekt, können mit der App gescannt werden und machen so alle Performances per Smartphone in Form von Videosequenzen wiederholt erlebbar.